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Sozial

Studien & Statistiken

Unsere BGM-Studien

Entspannt zur Mitarbeitergesundheit

Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse (TK) verdeutlicht die Notwendigkeit für deutsche Unternehmen, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu implementieren. Fast sechs von zehn Deutschen empfinden danach ihr Leben als stressig, jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Höchste Zeit, gegenzusteuern!

1 HR wird aktiv

Nach der Stressstudie "Bleib locker, Deutschland", die am 30.10.2013 vorgestellt wurde und deren Ergebnisse vorhergehende Erhebungen stützen, werden HR-Manager zunehmend aktiv. Sie loten Maßnahmen zur Stressprävention aus und gießen sie in ein Gesamtkonzept zum BGM. Dieses besteht aus drei Säulen:
– Entspannung,
– Bewegung und
– Ernährung.

Durch die Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements ergibt sich eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Mitarbeiter profitieren durch eine verbesserte Gesundheit und eine gesteigerte Arbeitsmotivation. Unternehmen freuen sich auch über eine sinkende Zahl von Krankschreibungen und damit verbunden über sinkende Kosten. Audiovisuelle Entspannungssysteme – auch im Verbund mit Massagesesseln – kommen in diesem Zusammenhang seit Jahren zum Einsatz. Sie decken den Baustein "Entspannung" im Rahmen des BGM ab. Licht, Ton und Berührung können effektiv bei der Stressreduktion und Konzentrationssteigerung unterstützen.

Die Relevanz von Entspannung am Arbeitsplatz ist nicht nur durch die Ergebnisse der TK-Studie deutlich erkennbar. Immer kürzere Terminvorgaben und immer dichtere Abläufe sind zu bewältigen, mit immer weniger Personal und oft mit strengen Kosteneinsparvorgaben. Es kommt auf Schnelligkeit, Flexibilität und Mobilität an und auf die Fähigkeit, mit ständigen Veränderungen, hohem Leistungsdruck und einer Flut von E-Mails umzugehen. Den deutlichen Anstieg psychischer Erkrankungen in den letzten 10 Jahren interpretieren Fachleute als Folge dieser Veränderung der Arbeitswelt. Der berufliche Stress als Reaktion auf diese Intensivierung wird noch weiter zunehmen. Das bestätigen 23 der Befragten in einer Umfrage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in 2012.

2 Audiovisuelle Entspannung als Lösung?

Dem können verschiedene Systeme entgegenwirken. Neben der Stressprävention lassen sich mehrere sog. weiche Faktoren dafür anführen, auch audiovisuelle Entspannung im Rahmen des BGMs näher in Betracht zu ziehen. Gewichtiger ist die Tatsache, dass man subjektiv komplett abschalten kann. Dabei startet zunächst eine einführende Shiatsu-Massage, die Rücken, Po, Waden und Füße massiert. Dann folgt eine audiovisuelle Licht- und Tonentspannung über Brille und Kopfhörer, woran sich eine Massage des Nackens anschließt und das jeweilige Programm beendet.

Unmittelbare Wirkungen sind sofortiger Stressabbau sowie tiefe Entspannung schon nach zehn Minuten. Diese können Ersatz für zwei Stunden Schlaf bieten. Bereits bei mittelfristiger Anwendung stellen sich mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag ein. Bessere Leistungen und ein gesteigertes Wohlbefinden gehen damit einher.

3 Die Gesundarbeiter

Untermauert wird die Wirkungsweise durch die Studie "Die Gesundarbeiter" in Zusammenarbeit mit der Hochschule Furtwangen University, IBConsulting und der Schwenninger Krankenkasse von September 2011 bis März 2012. Studiengegenstand war die Frage: Lässt sich Stress durch entsprechende Stimulation minimieren? Bei 81,5 % der Probanden der Hauptstudie reduzierte sich der Stressindex hochsignifikant im Mittel um 20 %. Siegfried Gänslet, Vorstandssprecher der Schwenninger Krankenkasse: "Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die im Juli 2012 erschien, entstehen der deutschen Wirtschaft durch Krankheiten jährlich Kosten i. H. v. bis zu 75 Milliarden Euro." Da Krankheit mit Mitarbeiterausfall gleichzusetzen sei, verschärfe sich für die meisten Unternehmen somit der sowieso schon vorhandene Fachkräftemangel.

Psychische Erkrankungen rangieren in der Häufigkeit der Fehltage an vierter Stelle. Stress ist häufig der Auslöser. Die Zeit, die die Nutzung audio-visueller Systeme zum Stressabbau in Anspruch nimmt, ist wesentlich geringer als für Präventionskurse notwendig ist, wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Organisatorischer Aufwand entfällt. Außerdem ist die Hemmschwelle für Mitarbeiter, sich auf einen solchen Sessel zu setzen, deutlich geringer, als in einen Kurs zu gehen. Die Anwender müssen sich nicht umkleiden und schwitzen nicht, dadurch fällt auch die sonst obligatorische Dusche weg.

4 Effiziente Arbeitspausen

Eine weitere Studie, in der u. a. audiovisuelle Entspannungssysteme Studiengegenstand waren, ist eine Erhebung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg vom Sommer bis Herbst 2012. Darin wird die effektive Erholung in Arbeitspausen untersucht. Zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Argang Ghadiri wollte Studienleiter Theo Peters herausfinden, wie sich die Pausengestaltung auf Konzentrationsfähigkeit und Entspannung auswirkt. Dazu unterzogen Peters und Ghadiri die Probanden nach zweistündiger Arbeitsphase einem Konzentrationstest. Daran schloss sich ein EEG an, womit die neurophysiologischen Gehirnaktivitäten gemessen wurden. Eine zufällige Zuteilung zwischen verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten entschied über die folgende Pause. Zur Wahl stand ein Brainfood-Buffet mit frischen Fruchtsäften oder eine normale Pause wie immer. Ferner stand ein Standboxsack für ein dreiminütiges Kurzzeitboxen bereit oder ein audiovisuelles Entspannungssystem mit Massage für eine zehnminütige Entspannung. Neben dem Konzentrationstest führten die beiden Studienleiter auch das EEG erneut durch: "Wir wollten feststellen, wie sich die Pausengestaltung auf die Gehirnaktivität auswirkt und ob die Probanden hinterher intellektuell leistungsfähiger waren als zuvor."

Es nahmen 80 Probanden an der Erhebung teil. Nach der Geräte-Anwendung steigerte sich die Konzentration bei den jeweiligen Probanden um durchschnittlich 24 %. Die Entspannung nahm um überdurchschnittliche 79 % zu. Außerdem steigerte sich die Leistungsfähigkeit um 19 % – der Spitzenwert unter den Pausentätigkeiten.

Studie
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Studie "Mehr Gesundheitskompetenz durch nachhaltige Sensibilisierung"

Mit diesem Studienprojekt wird die gleichnamige Studie von 2016 fortgeführt und bietet damit weiteren Unternehmen die Möglichkeit, mit ihren Mitarbeitern*innen an einer komplett organisierten Gesundheitsförderungsmaßnahme teilzunehmen.

13. September 2018
Forschungsprojekt: Nachhaltige Sensibilisierung
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Forschungsprojekt: Nachhaltige Sensibilisierung

Das Projekt führten die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Betriebskrankenkasse Mobil Oil und die brainLight GmbH von Mai bis September 2016 mit 734 Teilnehmer*innen aus 23 Unternehmen durch.

11. October 2016
Evaluation der Studie zur Wirksamkeit von Entspannungs-Anwendungen
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Evaluation der Studie zur Wirksamkeit von Entspannungs-Anwendungen

Nachweis der Wirksamkeit und Effektivität von Entspannungssystemen der brainLight GmbH zur Erhöhung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Mitarbeiter*innen in Pflegeeinrichtungen der Diakonie Neuendettelsau

11. October 2016
Evaluation der Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf
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Evaluation der Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Thema der Studie: Nachweis der Wirksamkeit und Effektivität von Entspannungssystemen der brainLight® GmbH zur Entspannung der Mitarbeiter*innen in der Klinik für…

11. October 2016
EDAG-Studie in Kooperation mit der IHK
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EDAG-Studie in Kooperation mit der IHK

Ergebnis der EDAG-Studie: Positive Auswirkungen auf Muskulatur/Rückenbereiche verspürten 91,9 Prozent der AnwenderInnen, auf Kopf/Augen 51 Prozent, auf Stressabbau/Entspannung 78,1 Prozent, auf Motivation durch Entspannung 84,7 Prozent der AnwenderInnen.

14. August 2015
Inhaltlich gestaltete Arbeitspausen für das betriebliche Gesundheitsmanagement
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Inhaltlich gestaltete Arbeitspausen für das betriebliche Gesundheitsmanagement

In dieser Untersuchung zeigt sich, wie bereits vorhandene Strukturen in Unternehmen dazu beitragen können, Arbeitspausen effizient zu nutzen. Es wird gemessen, wie sich ausgewählte Pauseninterventionen auf die Entspannung und Produktivität auswirken.

14. August 2015