In den letzten Jahren hat sich das betriebliche Gesundheitsmanagement ständig weiterentwickelt.  Aktuell bringen neue Gesetzesänderungen neue Möglichkeiten und Herausforderungen für Unternehmen. Folgende wiederkehrende Trendthemen können wir dabei aktuell feststellen:

Trendthema 1: Wie sensibilisiere ich flächendeckend?

Flächendeckende Sensibiliszierung bezüglich BGM
Wenn Sie Gesundheitsmanager sind, kennen Sie vielleicht das Problem: Sie bieten wunderbare ganzheitliche Maßnahmenpakete an, aber lediglich die bereits Gesundheitsbegeisterten gehen hin! Oder aber Sie ...

Einige Unternehmen haben hier bereits Konzepte entwickelt, mit denen Sie die Teilnahmequoten bei nicht gesundheitsaffinen Mitarbeitergruppen deutlich steigern können. Folgende Ansätze sind dabei zum Beispiel hervorzuheben:

  1. Ausbildung und Einsatz von Gesundheitsmultiplikatoren
  2. Vernetzung von niedrigschwelligen Einstiegsmaßnahmen und vertiefenden Folgemaßnahmen
  3. Gezielter Einsatz von gesundheitsbezogenen Events mit Wettbewerbscharakter
  4. Vernetzung von Online- und Offlinemaßnahmen (blended BGM-Ansatz)
  5. Verstärkte Einbindung der Mitarbeiter in die Mitgestaltung des BGMs (partizipativer Ansatz).

Weitere Informationen, wie Sie selbst solche Maßnahmen umsetzen können, erhalten Sie einmalig kostenlos in der BGM-Sprechstunde.

Trendthema 2: Psychische Gefährdungsanalysen nach §5 ArbschG

Seit September 2013 sind Unternehmen nach §5 des Arbeitsschutzgesetzes dazu verpflichtet, psychische Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Viele Unternehmen sind daher im Augenblick dabei, entsprechende Verfahren im Unternehmen umzusetzen. Dabei kommen nicht wenige Unternehmen bei der Durchführung ins Stocken, weil die Teilnahmequote bei der Befragung nicht ausreichend war oder aber die Maßnahmen bei der Umsetzung nicht realisiert werden können. Folgende wichtige Fragen sollte sich daher jeder Gesundheitsmanager bei der Umsetzung einer psychischen Gefährdungsbeurteilung im Vorfeld stellen:

  1. Habe ich die Zustimmung aller innerbetrieblichen Stakeholder im Vorfeld eingeholt?
  2. Ist im Vorfeld klar besprochen worden, welche Themengebiete alle untersucht und ggf. behandelt werden müssen?
  3. Welches Verfahren ist für mein Unternehmen das geeignete?
  4. Wie stelle ich sicher, dass ich mit dem ausgesuchten Verfahren auch später richtige Maßnahmen für mein Unternehmen ableiten kann?
  5. Wie fragebogen- und/oder onlineaffin sind die Mitarbeiter meiner Firma? Und welche Datenschutzbestimmungen gilt es einzuhalten?
  6. Sind die Führungskräfte des Unternehmens rechtzeitig im Vorfeld für die Thematik geschult und sensibilisiert?
  7. Mit welchen Argumenten und über welche Kommunikationskanäle informiere ich am besten die Belegschaft über die Einführung der Analyse? Und wie motiviere ich sie zur Teilnahme?

Sollten Sie alle diese Fragen umfänglich für Ihr Unternehmen beantwortet haben, sind Sie bestens aufgestellt.